Estrich und Trockenunterböden


Zwischen der tragenden Rohdecke und dem benutzbaren Fußboden werden Estriche oder Trockenunterböden eingebaut.

Wir können Ihnen zwei Estricharten anbieten:

  • Zementestrich
  • Anhydrit-Fließestrich


Beide können als schwimmende Estriche (mit Trittschall und/oder Wärmedämmung), Estriche auf Trennschicht oder auf Fußbodenheizung ausgeführt werden.

Zementestrich

Zementestriche werden aus Estrichsand, dem Bindemittel Zement und Wasser mit einer Estrichmaschine vor Ort gemischt und erdfeucht eingebaut. Sie werden mit Schein- oder Dehnungsfugen versehen, die im Einzelnen zu bestimmen sind. Der Einbau einer Estrichbewehrung (Glasfasern) ist bei der Verlegung von keramischen Fliesen vorzusehen.

Anhydrit-Fließestrich von Dyckerhoff

Anhydrit-Fließestriche werden aus Estrichsand, dem Bindemittel Raddibin (auf Gipsbasis) und Wasser im Werk fertig gemischt und per Fahrmischer zur Baustelle transportiert, wo er mittels einer Fließestrichpumpe direkt aus dem Fahrmischer entladen und eingebaut wird.

Durch sein hervorragendes Fließverhalten lässt er sich problemlos einbauen. Er zeichnet sich durch ein homogenes Gefüge und eine ebene Oberfläche aus. Besonders bei Fußbodenheizung wirkt sich die hohe Wärmeleitfähigkeit durch optimale Ummantelung der Heizrohre energiesparend und umweltfreundlich aus. Es ist keine Bewehrung bei keramischen Fliesen erforderlich. Das bedeutet: Einsparung an Zeit und Geld.

Zement- oder Anhydrit-Fließestriche benötigen beide eine Trockenzeit von ca. 5–6 Wochen bei einer Estrichdicke von 4–5cm. Eine Ausnahme bilden Estriche auf Fußbodenheizung. Bei Heizestrichen muss ein Heizprotokoll, das wir Ihnen zur Verfügung stellen, unter Aufsicht des Architekten/Heizungsinstallateures durchlaufen werden. Bei Zementestrich kann dieses nach 21 Tagen und bei Fließestrich bereits ab dem 7. Tag nach Einbau gestartet werden. Es ist jedoch unbedingt erforderlich, die Verlegereife des Estrichs vor Verlegung des Oberbodens mit einem CM-Gerät prüfen zu lassen.

Trockenunterböden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Trockenunterboden aufzubauen. Je nach Aufbauhöhe sowie evtl. vorhandenen Unebenheiten kommen Trockenschüttungen, Dämmplatten und Dämmfaserplatten zum Einsatz, auf denen als Abschluß Trockenestrichelemente, Spanplatten oder OSB-Platten verlegt werden.

Trockenunterböden garantieren eine schnelle Verlegung. Es gibt keine Trockenzeiten, die eingehalten werden müssen. Bereits am nächsten Tag können Oberbeläge verlegt werden. Der ideale Untergrund für alle Oberbeläge wie Parkett, Laminat, Teppiche und PVC-Beläge.